Damian Brot

Sprache – Träume – Poesie

Simon Weiland (Foto: Benjamin Arntzen)

Was spricht uns da eigentlich an? So lautet das Thema des Café-Treff Philosophie mit Simon Weiland am Freitag, 22. Oktober, 20.00 Uhr in der Kirche Kurzrickenbach.
Renata Egli-Gerber,
Simon Weiland ist ein Künstler aus Konstanz, der in seinen Performances Sprache, Märchen und Träume verknüpft. Er tritt derzeit mit acht verschiedenen Programmen im deutschsprachigen Raum auf. Sprache ist ein natürlicher Organismus, der über Jahrtausende gewachsen ist. Wie eine Blume ist sie nicht nur funktional, sondern kann auch durch ihre Schönheit berühren.

"Jeder Mensch ist ein Künstler"

In seinem Referat arbeitet Simon Weiland das seiner Meinung nach wichtigste Strukturelement von Sprache heraus: die Analogie. Er zeigt, wie Sprache durch Analogiebildungen wächst und dass auch wir unbewusst in Analogien denken bzw. empfinden. Dazu gibt es Beispiele, wie wir z.B. im Traum zu erstaunlichen Wortspielen fähig sind. «Jeder Mensch ist ein Künstler.» (Joseph Beuys) Von dort aus wird ein Bogen zur Poesie geschlagen. Was berührt uns, wenn wir zum Beispiel eine Ballade hören oder ein Gedicht lesen? Es sind Analogien bzw. Entsprechungen. Natürlich trägt der Performer Simon Weiland dann zur Illustration etwas vor. Seine These ist, dass Sprache uns anspricht, weil sie uns entspricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Simon Weiland im » Open Place auftritt. An der Vernissage zur » Ausstellung "Arm und Reich" am 15. November 2020 hat er in der Kirche Kurzrickenbach Ausschnitte aus seinem gleichnamigen Musikstück aufgeführt.

» Homepage von Simon Weiland

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Bereitgestellt: 13.10.2021     Besuche: 134 Monat 
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