Gottesdienst mit Prager und Kreuzlinger Schülern
Höhepunkt der Begegnungswoche
Andrea Bevelaqua,
Was als einfache Idee begann – „Menschen zusammenzubringen, die Sprache zu üben, sich kennenzulernen und über das eigene Leben zu sprechen“ – hat sich zu einem besonderen Projekt entwickelt. Auch dieses Jahr brachten die Schülerinnen und Schüler aus Prag ein spannendes Thema mit: Individualismus und Gesellschaft. Daraus entstand ein kreatives Kunstprojekt mit Tischen und Stühlen, das in der Kirche ausgestellt ist.
Die Woche war geprägt von vielfältigen Begegnungen – im Unterricht, bei Ausflügen und im Alltag. „Viele Türen wurden geöffnet – sogar private Haustüren.“ Ein besonderer Dank gilt den Gastfamilien und Unterstützenden. Den Höhepunkt bildete der gemeinsame Gottesdienst, bei dem die Jugendlichen aktiv mitwirkten.
Frau Beringer beschreibt ihre Eindrücke so:
„Es war mir eine grosse Ehre, am Abschluss-Gottesdienst der Begegnungswoche dabei sein zu dürfen.
Das Tanz-Theater war sehr tiefgründig und hat mich zum Nachdenken angeregt.
Das anschliessende Lied «Halleluja» war sehr emotional und hat mich zu Tränen gerührt.
Dieser Anlass hat mich tief berührt. Herzlichen Dank an alle, für diese bewegenden Momente!“
Auch aus Sicht der Kantonschule Kreuzlingen war die Woche ein voller Erfolg. Besonders beeindruckte das Theaterstück zum Thema „Konformität und Individualismus“, das „schlicht grossartig“ war. Die klare Botschaft: Jeder Mensch ist einzigartig und hat seinen Platz – in der Gemeinschaft wie auch individuell.
Eine Schülerin aus Prag fasst die Woche eindrücklich zusammen:
„Fast eine Woche lang hatten wir das Privileg unsere Zeit in Kreuzlingen zu verbringen
Nicht nur die Jugendliche haben uns mit offenen Armen willkommen geheißen, sondern auch ganze Familien. Schließlich, die Krönung unseres Aufenthalts war der Sonntags Gottesdienst“
Die Begegnungswoche hat gezeigt, wie wertvoll Austausch und Gemeinschaft über Grenzen hinweg sind – und macht Vorfreude auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Wir alle freuen uns jetzt schon auf den Besuch im Jahr 2027.