Gunnar Brendler

Gemeindereise ‘Auf den Spuren der Hugenotten’

460px-Croix_huguenote.svg<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-kreuzlingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>159</div><div class='bid' style='display:none;'>3513</div><div class='usr' style='display:none;'>57</div>

vom 28. April bis 4. Mai 2019; Südfrankreich mit Cévennen, Camargue, Pont du Gard, Mittelmeer, Aigues-Mortes, Nîmes, Avignon.
500 Jahre Reformation – ein grosses Jubiläum. Aus diesem Grunde laden wir Sie gerne ein, sich mit uns auf die folgende Spurensuche zu machen. Hugenotten nennt man die früher arg verfolgten Reformierten Frankreichs.
Gunnar Brendler,
Sonntag: Abfahrt in Kreuzlingen um 10.00 Uhr. Vorwiegend Autobahn-Fahrt an Bern und Genf vorbei nach Voiron zur Übernachtung zwischen Chambéry und Grenoble.

Montag: Weiterreise in die Provence mit ihren weitläufigen Lavendelfeldern, traumhaften Olivenhainen sowie fantastisch anmutenden Höhenzügen und bezaubernden Dörfern. Auf unserem Weg kommen wir vorbei an ersten Dörfern, wo Hugenotten wohnten, z.B. Vallon-Pont-d'Arc. Dort verschaffen wir uns Einblick in die ArdècheSchlucht, die zu den eindrucksvollsten Natursehenswürdigkeiten in Südfrankreich zählt. Gegen Abend richten wir uns für 4 Nächte ein im Hotel am Rand von Uzès. Zu Fuss erreicht man in ca. 15 Min. die Altstadt, von der man liest: "Uzès ist fraglos eine der reizvollsten Kleinstädte des Languedoc."


Dienstag: Wir erkunden mit Führung den südöstlichsten Teil des französischen Zentralmassivs, genannt die Cévennen. Sie wurden zum Schauplatz des Krieges gegen die Hugenotten. Im Museum du Désert in Mialet wird die Geschichte der Hugenottenverfolgung eindrucksvoll dokumentiert. In den Grotten von Trabuc ahnen wir, wie sie versteckt lebten. Die Fahrt auf der Panoramastrasse “Barre des Cévennes“ rundet deb Tag ab.

Mittwoch: Wir lernen die einzigartige Landschaft der Camargue im Rhonedelta kennen, berühmt für ihre weiten Flächen, die schwarzen Stiere, weißen Pferde und rosa Flamingos. In Aigues-Mortes bestaunen wir die vollständig erhaltene Stadtmauer sowie die "Tour de Constance". Dieser Turm diente zur Zeit der Hugenottenkriege als Gefängnis für die Protestanten. Marie Durand war hier 38 Jahre Gefangene.

Am Mittwoch-Nachmittag wird in Saintes-Maries-de-la-Mer sicher das „Meerfeeling“ im Vordergrund stehen. Wer will, kann aufs Kirchendach steigen. Auf dem Rückweg durch die Camargue kommen wir vorbei an der schönen Kathedrale von Saint-Gilles.



Donnerstag: Ein zweiter Tag unter einheimischer Führung mit der Kirchengeschichte als Hintergrund. Die an antiken Bauwerken reichste Stadt Frankreichs besuchen wir zuerst: Nîmes. Vor allem das gallo-römische Erbe ist hier noch reich vorhanden, wie das Amphitheater oder das Maison Carréé, der besterhaltene aller römischen Tempel überhaupt.

Nachmittags machen wir einen kurzen Abstecher in die ehemalige Päpstestadt Avignon mit seiner berühmten Brücke.

Dann geht es weiter zum Pont du Gard, einem der Wunderwerke der Antike. Es wurde dazu erbaut, Quellwasser von Uzès nach Nîmes zu leiten. Mit Sicht auf dieses 48 m hohe Bauwerk nehmen wir das Abendessen ein, bevor wir zu unserem nur ca. 15 km entfernten Hotel zurückfahren.

Freitag: Wir packen die Koffer und reisen weiter in den kleinen Ort Poët-Laval im Departement Drôme, wo das „Museum des Protestantismus im Dauphiné“ Einblicke in die Geschichte der protestantischen Minderheit und die Hintergründe der Auswanderung gibt. Poët-Laval gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Anschließend fahren wir zum Örtchen Dieulefit sowie ins kleine Bergdorf Bourdeaux, beides Hochburgen des Protestantismus. Während der Religionskriege im 16. und 17. Jahrhundert konnten sich hier viele Hugenotten vor Verfolgungen retten. Abends fahren wir zum gleichen Hotel bei Voiron, das wir schon von der Hinreise kennen.


Samstag: gemütlicher letzter Reisetag über Genf nach Hause mit voraussichtlicher Ankunft in Kreuzlingen ca. 16 Uhr.


Reiseleitung: Von der evangelischen Kirchgemeinde Kreuzlingen begleiten Diakonin Doris Münch und Pfarrer Gunnar Brendler die Reise. Busfahrer und Organisator ist der Arboner Teilzeitpfarrer Hans Martin Enz, der eine reiche Erfahrung sowohl als Chauffeur als auch als Reiseleiter hat, und mit der evang. Kirchgemeinde Kreuzlingen schon 2017 die Reise auf den Spuren der Reformation in Deutschland durchführte.

Preis im Doppelzimmer pro Person, dank Unterstützung der Kirchgemeinde 1200.- Fr. Zuschlag für ein Einzelzimmer 200.- Fr.
Inbegriffen sind die Fahrt und alle Ausflüge mit komfortablem Reisebus inkl. Strassensteuern, 2 Nächte mit Halbpension in Voiron und 4 in Uzès, ein Abendessen am Pont du Gard, deutschsprachige Ganztagesführungen am Dienstag und Donnerstag, sowie die Eintritte in die beiden Reformationsmuseen und in die Grotten von Trabuc. Nicht inbegriffen sind die Getränke, die Verpflegung tagsüber, und evtl. eine Annulationsversicherung (wird empfohlen) und die Erneuerung von ID oder Pass.

Wir empfehlen eine Annullations-Versicherung. Denn die uns verrechneten Stornokosten stellen wir wie folgt in Rechnung: bei Absagen bis 31 Tage vor Reiseantritt Fr. 50.-, vom 30. bis 22. Tag 25%, vom 21. bis 15. Tag 60%, vom 14. bis 7. Tag 75%, vom 6. bis 2. Tag 80%, danach 90 % Ihres Pauschalpreises.

Info-Abend: Dienstag, 13. Nov. 2018, um 19 Uhr im Jugendhaus „Boje“ neben der evang. Stadtkirche, Bärenstrasse 7, Kreuzlingen
Alle sind willkommen – ohne Verpflichtung, an der Reise teilzunehmen.


Wir freuen uns, Ihnen eine vielfältige Reise auf den Spuren der Hugenotten in Südfrankreich anbieten zu können.
Doris Münch Gunnar Brendler Hans Martin Enz
Diakonin Pfarrer Reiseleiter/Chauffeur

Bereitgestellt: 14.09.2018     Besuche: 40 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch