Doris Münch

Rückblick auf die Reise "Auf den Spuren der Hugenotten"

auf den Spuren der Hugenotten —  Gruppenbild<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-kreuzlingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>16</div><div class='bid' style='display:none;'>3618</div><div class='usr' style='display:none;'>9</div>

Vom 28. April bis 04. Mai war eine Gruppe unserer Kirchgemeinde unterwegs in Frankreich.
Doris Münch,
Text von Danièle Mohr:
Mit grossem Interesse und gespannt auf die kommende Woche stiegen wir (30 Personen) an jenem Sonntagmorgen in den Bus, der uns
in den tiefen Süden Frankreichs führen sollte. Eine Reise, ungewöhnlich,da sie uns nicht nur in bekannte Städte wie Avignon, Nîmes,
Aigues-Mortes und Saintes-Maries-de-la Mer führte, sondern auch in versteckte Winkel des französischen Hinterlandes, in die Ardèche-
Schlucht, in die Cévennes und in viele kleine Dörfer wie Mialet, Poët-Laval, Dieulefit und Bourdeaux. In Uzès richteten wir uns für vier
Nächte ein.
Was bedeuten die Jahre 1572, 1598, 1685 und schliesslich 1789?
Wer waren die „Camisards“ des Cévennes?
Wer waren die "Wüsten-Pfarrer“ ?
Warum sind in den Bibeln der Hugenotten die ersten zwei Seiten immer weggerissen worden?
Warum hatten die Hugenotten Minibüchlein mit Psalmen, die ihre Frauen in ihren Haarknoten versteckten?
Warum mussten die Hugenotten ihren Gottesdienst in den Ställen, im Wald oder in Höhlen feiern?
Unterwegs wurden diese Fragen und noch viele mehr nach und nach beantwortet. Herr Pfarrer Gunnar Brendler erweiterte mit kleinen
Referaten und spannenden Geschichten unser Verständnis für das Leben der damaligen Hugenotten. Mit Herrn Brendler und Frau Doris
Münch feierten wir in der freien Natur kleine Andachten begleitet von Taizé-Liedern. Dank unseres Chauffeurs, Teilzeitpfarrers und
Reisebegleiters, Herr Hans Martin Enz, sind wir alle unfallfrei wieder in Kreuzlingen angekommen.
Diese Reise war ein wunderschönes Erlebnis mit vielen anregenden Gesprächen, mit gegenseitigem Kennenlernen und umrahmt mit
historischen und geographischen Eindrücken.
Herzlichen Dank an alle drei Reisebegleiter und ein beachtenswertes Lob an die Reisegruppe für ihre Disziplin und Toleranz!
„Wir müssen immer höflich und geduldig mit den anderen umgehen, die die Dinge nicht so sehen wie wir.“
1869-1948 Mahatma Gandhi
Bereitgestellt: 15.05.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch