Damian Brot

Einer trage des anderen Last

einer trage des anderen last 1 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Damian&nbsp;Brot)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-kreuzlingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>296</div><div class='bid' style='display:none;'>3809</div><div class='usr' style='display:none;'>138</div>

Dank dem grossen Einsatz von unseren freiwlligen Mitarbeitenden können wir den Kontakt zu unseren Gästen auch in der Zeit vom Coronavirus aufrechterhalten. Ganz speziell uneterstützen wir die Menschen, die unter der gegenwärtigen Situation besonders leiden müssen.
Damian Brot,
«Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.» (Galater 6,2)

Das ist das biblische Motto im Open Place. Als Begegnungsort mit einem diakonischen Fokus wollen wir einander helfen, Lasten zu tragen.

Viele Gäste kommen mit schweren Lasten zu uns: Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, körperliche und psychische Krankheiten, Suchtverhalten, Einsamkeit, Konflikte, Beziehungsprobleme und andere Schicksalsschläge. In den Wochen vom Coronavirus können die Menschen mit ihren Lasten nicht bei uns ein. Bei einigen von ihnen sind die Lasten jetzt noch grösser geworden.

Angst ums Überleben

Ich denke zum Beispiel an den Mann ohne festen Wohnsitz, der vom Einsammeln von Pfandflaschen lebt, die er in Deutschland einlösen kann. Weil die Grenze zu Deutschland geschlossen ist, hat er seine einzige Einnahmequelle verloren. Arbeitslosengeld kann er nicht beziehen. Auch die Weisung des Bundesrats, zu Hause zu bleiben um sich vor der Ansteckung zu schützen, kann er nicht einhalten Er hat keine Wohnung, in die er sich zurückziehen kann. Zum Glück wissen wir, wo sich dieser Mann oft aufhält. So können wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Unterstützung anbieten.

Hilfeleistungen

Wir als Team vom Open Place versuchen, mit unseren Gästen auch jetzt in Kontakt zu bleiben. Mitarbeitende von uns verbringen einige Stunden am Tag am Telefon, um mit Menschen zu reden, von ihren Nöten zu erfahren und ihnen Mut zu machen und Hoffnung zu geben,. Wenn nötig, helfen sie ihnen beim Einkaufen. Bei finanziellen Engpässen können wir mit Einkaufsgutscheinen etwas zur Linderung der Not beitragen. Auch die verwertBAR plant, in der kommenden Woche wieder Lebensmittel zu den Menschen zu bringen.

Unterstützung im Gebet

Wichtig ist uns auch das Gebet. Was wir an Not und Ängsten von den Menschen erfahren, tragen wir im Gebet zu Gott. Das Gebet kann uns ein Gefühl von Gemeinschaft geben, auch wenn wir alleine zu Hause sind.

„Nie sind wir weiter von Gott entfernt als ein Gebet“, hat Mutter Teresa aus Kalkutta gesagt.

» MIt einem Gottesdienst in den Tag einsteigen (Open Place, 20. März 2020)

» Kerzen als Zeichen der Hoffnung

» Infoseite Open Place>
Bereitgestellt: 27.03.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch