Susanne Dschulnigg

Politpropaganda in der Kirche

1200x600-1024x512<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-kreuzlingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>241</div><div class='bid' style='display:none;'>4008</div><div class='usr' style='display:none;'>29</div>

Die Kirche in der Schlagzeile: Diesmal geht es nicht um Personen, sondern um die Konzernverantwortungsinitiative. Die Schweizerische Bischofskonferenz, der Schweizerische Evangelische Kirchenbund, die Schweizerische Evangelische Allianz, der Verband Freikirchen Schweiz unterstützen die Initiative. Ein Ethik-Komitee wirbt nun für ein Nein. Interessant ist allerdings, dass die Werbekampagne von der Werbeagentur furrerhugi betreut wird. Der Glencore-Konzern gehört auch zu den Kunden dieser Werbeagentur.
Susanne Dschulnigg,
Nun, was macht unsere Kirchgemeinde?
Die Kirchenvorsteherschaft hat an ihrer letzten Sitzung beschlossen, dass die Flyer des Komitees «kirche für konzernverantwortung» aufgelegt werden dürfen. Am offenen Montag am 26. Oktober findet eine Diskussion zur Initiative statt. Mark Keller, eh. Dozent an der PHTG und Mitglied des Lokalkomitees Kreuzlingen zur Konzerninitiative wird eine Einführung geben. Es gibt aber keine Extraveranstaltung mit Podium etc. Die Pfarrpersonen sind in ihrer Stellungsnahme frei. Als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gibt es genügend Möglichkeiten zur Information.

Bereitgestellt: 21.09.2020     Besuche: 41 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch